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Welche Vorteile bietet porfil.® BIT gegenüber herkömmlichen Abdichtungen unter Bitumenschweißbahnen?

Herkömmliche Abdichtungen unter Bitumenschweißbahnen werden in zwei Qualitäten ausgeführt. Grundierungen und Versiegelungen sind die herkömmlichen Verfahren der Abdichtung unter Bitumenschweißbahnen nach ZTV BEL-B Teil 1.

Grundierungen können nur bei Flächen eingesetzt werden, die älter als 21 Tage sind und nicht Bestandteil eines Trog-oder Tunnelbauwerks sind. Die Gefahr der rückseitigen Durchfeuchtung muss ausgeschlossen sein, da Grundierungen mit einem Bindemittelanteil von rund 400 g/m² als nicht dicht gelten. Dies rührt daher, dass das Abstreukorn nicht durch eine Kopversiegelung eingebunden wird. Dies entspricht der ZTV BEL-B Teil1, in der nur Versiegelungen als Abdichtung unter Bitumenschweißbahnen als geprüfte Systeme zugelassen sind. Alle Grundprüfungen werden nur an der Versiegelungsqualität (Bindemittelanteil ca. 1kg/m², ausgeführt in den Arbeitsschritten Grundierung, Abstreuung und Kopfversiegelung) durchgeführt, nicht an der Qualität der Grundierung. Daher ist das sogenannte Hessen-Siegel die sichere Abdichtung unter Bitumenschweißbahnen.


Die porenfüllend, versiegelnde Imprägnierung porfil.BIT hat die Qualität einer solchen Versiegelung (geprüft als Oberflächenschutzsystem OS7 nach RiLi SIB). Da porfil.BIT in den Beton eindringt, bleiben Adhäsions- und Kohäsionsprobleme systembedingt aus. Das System ist bei Temperaturen bis 0°C, egal ob steigende oder fallende Temperaturen, verarbeitbar. Dabei kann die Schweißbahn unmittelbar nach der Applikation von porfil.BIT in die Versiegelung gearbeitet werden. Durch die schnelle Verarbeitung werden die Wartezeiten auf ein Minimum reduziert. Fehlstellen können nach der Applikation mit porfil.BIT mit einer herkömmlichen Kratzspachtelung oder Flüssigbitumen ausgebessert werden. Wir empfehlen jedoch den Einsatz zementgebundener Mörtel (PCC oder ähnlich) da diese sofort nach Erreichen eines Haftzugwertes von 1,0 N/mm² mit porfil.BIT überarbeit werden können (je nach PCC ca. 3-6 Stunden) und so der Baufortschritt kaum beeinflusst wird. Siehe hierzu den Prüfbericht des Polymer Instituts zur Verwendbarkeit auf jungem Beton (24 h).

Ein weiterer Vorteil von porfil.BIT liegt in der Möglichkeit, es als kombiniertes Nachbehandlungsmittel einzusetzen. Weist der Frischbeton einen Haftzugwert von 1,0 N/mm² auf, so kann auch hier unmittelbar nach der Versiegelung die Schweißbahn aufgebracht werden. So wurden schon mehrere Bauvorhaben 24 Stunden nach Herstellung der Betonflächen mit Schweißbahnen abgedichtet und mit Gussasphalt überarbeitet.


Die Vorteile von porfil.® BIT gegenüber herömmlichen Brückensiegeln werden in nachfolgender Tabelle zusammengefasst.

  herkömmliche Brückensiegel porfil.BIT
Verarbeitungszeiten (10°C) 30 Min. 45 Min.
Verarbeitbar bis 8°C (nur bei fallenden Bauwerkstemperaturen) 0°C (unabh. vom Tages- Temperaturverlauf)
Abstreuung mit Quarzsand ja nicht erforderlich
Wartezeiten zwischen den Applikationschritten (10°C) ca. 10 Std. max. 1 Std.
Regenempfindlichkeit ja nein
Wartezeiten bis zum Verlegen der Bitumenschweißbahnen (10°C) 3 Tage unmittelbar nach letztem Applikationschritt
Summe der Wartezeiten 4 Tage max. 1 Std.
Wartezeit “junger” Beton/PCC 7 Tage 24 h
Verbrauch 1 x rd. 500 g/m² + 1 x rd. 600 g/m² zwischen 100 g/m² und 250 g/m²

Schlussfolgerungen: